Neubau Tramdepot und Wohnsiedlung Depot Hard, Zürich – Betonplatte
Der Neubau des Tramdepots und der Wohnsiedlung Depot Hard ersetzt das bestehende Tramdepot, welches 1927 errichtet und kontinuierlich erweitert und umgebaut wurde. Dabei wird die denkmalgeschützte Depothalle, welche zwischen zwei angrenzenden Gebäuderiegeln liegt, in das Projekt integriert.
Die Umgebung wird der neuen Nutzung entsprechend angepasst und für die urbane Nutzung aufgewertet. Sie behält jedoch in den Zufahrtsbereichen zum Tramdepot ihre industrielle Funktion und stellt die Erschliessung über Gleistrassen und für Schwerlastverkehr ausgelegte Hartbelagsflächen sicher.
Auf dem Vorplatz West, gelegen zwischen dem Neubau, dem Fischerweg, der Hardturmstrasse und der Ufermauer der Limmat, sind für die befahrenen Bereiche Betonplatten mit hohem gestalterischem Anspruch vorgesehen. Aus der Situation heraus mit unterschiedlichen Randbedingungen der Auflagerung werden Detaillösungen für die Ausführung entwickelt, welche zusammen für den gesamten Platz ein einheitliches Bild ergeben.
Zwischen den Gleiszufahrten zur neuen Depothalle im Masse-Feder-System-Trog mit wechselnden, engen Radien und Weichen, dem Normalgleis-Oberbau, der Rampe in die Einstellhalle mit Hochwasserschott, der Decke über dem unregelmässigen Untergeschoss und einer aufwendigen Gefällesituation sind die unregelmässigen Plattengeometrien zu entwickeln und das Fugenbild zu definieren.
Der bewehrten Betonplatte werden Kunststofffasern hinzugefügt, um die Rissbildung durch Schwinden zu reduzieren. Die Fugen werden mit Dornen ausgebildet.
Zusätzlich werden Brüstungen und Stützmauern mit Sichtbeton-Anforderungen erstellt.
- Betonplatten
- Tiefbau
- Gleisbau
Bauherr: Stadt Zürich, Amt für Hochbauten (AHB)
Auftraggeber: Ulaga Weiss AG, Basel
Landschaftsarchitektur: Stauffer Rösch AG
Bauausführung Umgebung: 2025 – 2026
Baukosten Umgebung: 550’000 CHF
Referenz: Beat Rösch, Stauffer Rösch AG (061 645 92 92)



